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Beschwerdenmanagement

Kinder

In unserer Kindertageseinrichtung sind die Kinder so weit partizipiert, dass sie Beschwerden, Probleme, Sorgen, Bedürfnisse loswerden dürfen. Diese werden nach Tagessituation sofort entsprechend aufgenommen, bearbeitet und besprochen. Die Kinder haben jederzeit die Möglichkeit, ihre Beschwerde, ihre Sorge, Ihr Problem, ihr Bedürfnis den jeweiligen Gruppenerzieherinnen, der Leitung oder einer anderen Erzieherin des Kindergartens mitzuteilen.

Hierbei helfen den Kindern die "Kummerfresserchen". In jedem Gruppenzimmer gibt es ein solches Kuscheltier. Es ist für die Kinder sichtbar und greifbar im Gruppenraum platziert. Bei Bedarf kann jedes Kind auf das "Kummerfresserchen" zugreifen. So ist es für die Erzieherinnen auch sofort deutlich - hier gibt es ein Problem, eine Sorge, eine Beschwerde, ein Bedürfnis.

Gezielt und durch pädagogische Impulse der Erzieherin, z.B: "Hast du dich geärgert", "Ich habe gemerkt, dass es dir nicht gut geht" usw. können die Kinder so die Beschwerde, das Problem, die Sorge, das Bedürfnis loswerden. Dies wird dokumentiert und gemeinsam und bei Bedarf im Erzieherteam oder mit der Leitung nach einer Lösung gesucht.

Nicht nur durch die "Kummerfresserchen" sondern auch durch Beobachtungen und Gesprächskreise können die Erzieherinnen das Bedürfnis, die Sorge, das Problem, die Beschwerde der Kinder erkennen und / oder herausfinden.

! Jede Sorge, jedes Bedürfnis, jede Beschwerde, jedes Problem wird ernst genommen !

Es werden beteiligte Kinder / Erwachsene angehört und gemeinsam nach einer akzeptablen Lösung gesucht und diese dann auch umgesetzt.

Eltern

Eine Beschwerde ist ein formeller Ausdruck einer Unzufriedenheit mit einem Vorkommnis oder einem Zustand im Kindergarten. Die Beschwerden können mündlich oder schriftlich abgegeben werden.

Unsere Einrichtung bietet verschiedene Möglichkeiten, Fragen, Konflikte oder auch Beschwerden anzusprechen. Die erste Wahl, wenn es um das eigene Kind geht, sind die pädagogischen Fachkräfte der jeweiligen Gruppe, die jederzeit für Gespräche zur Verfügung stehen.

Da wir stets versuchen, einen offenen und kritikfähigen Umgang miteinander zu pflegen, gibt es kein Thema, das hier nicht angesprochen werden darf oder kann.

Sollte ein Konflikt nicht geklärt werden können, stehen selbstverständlich die Kindergartenleitung, deren Vertretung und in letzter Instanz auch die Trägervertretung zur Verfügung. Auch der Elternbeirat kann vorab und währenddessen eine Vermittlungsfunktion übernehmen.

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